- 31.08.2017 - Vereinsfahrt des Heimat- und Geschichtsvereins Kirchhain nach Himmelsberg, Kleinseelheim und Großseelheim: Ein voller Erfolg

Mitte August führte der Heimat- und Geschichtsverein Kirchhain e.V. seine gut ausgebuchte Vereinsfahrt durch. Jeder der besuchten Stadtteile hatte etwas Besonderes zu bieten. Der Rundgang wurde durch sachkundige Einwohner begleitet.

In Himmelsberg standen die Kirche sowie die Dorfentwicklung im Vordergrund. Ortsvorsteher Uwe Kemmer und Willibald Preis begrüßten die Teilnehmer und führten durch den Ort. Besonders der sachkundige und interessante Vortrag von Willibald Preis fand große Anerkennung.
In Kleinseelheim erwartete Ortsvorsteher Prof. Dr. Rainer Waldhardt die Gruppe. Die zentrale Nahwärmeversorgung durch das neue Blockheizkraftwerk stieß auf großes Interesse. Zurück in die Vergangenheit führte der Besuch der Kirche. Besonders eindrucksvoll war das begrüßende Orgelspiel durch Hiltrud Pitz. Sogar das Läuten der Glocken von Hand war erlaubt. In der Schmiede war angeheizt. Hans Lauer demonstrierte die harte Arbeit des Schmieds an glühenden Metallstücken. Er überreichte der Vorsitzenden Kerstin Ebert zur Erinnerung einen Schlüsselhänger, ein Messer, einen Spieß sowie einen Flaschenöffner.
Weiter ging die Fahrt nach Großseelheim, wo Ortsvorsteher Helmut Hofmann und Stadträtin Evelin Leukel bereits warteten. Nach einer kurzen Begrüßung im Bürgerhaus führte der Weg vorbei am Luthergärtchen. Helmut Hofmann erläuterte Teilnehmern den Geschichts- und Kulturpfad, der in Teilen abgelaufen wurde. Großseelheim hat in 2016 die Auszeichnung „Europäischer Dorferneuerungspreis für besondere Leistungen in mehreren Bereichen der Dorfentwicklung“ gewonnen. Die Neunutzung und Bewahrung der historischen Gebäude im Ortskern wurden damals prämiert. Die hervorragenden Ergebnisse der Sanierung waren bei der Besichtigung zu sehen. Der informative Rundgang endete am Heimatmuseum. Dort hatte der Vorsitzende des Heimat-und Verschönerungsverein Günter Böth mit seinem Team bereits ein hessisches Abendbrot vorbereitet. Nach einem kurzen Vortrag zum Heimatmuseum ließen sich die Teilnehmer nach der rund 4stündigen Tour das Essen schmecken bevor, es wieder zurück nach Hause ging.

(Bild: Gemeinsames Gruppenfoto vor der Kirche in Kleinseelheim)


- 22.05.2017 - „Die Erinnerung darf nicht aussterben“ - Verlegung weiterer Stolpersteine in Kirchhain

In Erinnerung an die Verfolgung, Ausgrenzung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung Kirchhains während der Zeit des Nationalsozialismus wurden Mitte Mai an drei weiteren Verlegeorten Stolpersteine verlegt. Rund 80 Interessierte nahmen an der Verlegung der insgesamt 11 Stolpersteine teil.

Die Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins Kerstin Ebert und Schulleiter der Alfred-Wegener-Schule Matthias Bosse begrüßten zu Beginn der Veranstaltung die Anwesenden und waren erfreut über das große Interesse an der Verlegung.

An der ersten Verlegestelle vor dem Haus „Brießelstraße 1“ erinnerten die Vorstandsmitglieder des Heimat- und Geschichtsvereins Harald Pausch und Klaus Hesse an die Familien Lomnitz, Ziegelstein und Isenberg.
Für die Familie Haas wurden vier Stolpersteine vor ihrem ehemaligen Wohnhaus „Niederrheinische Straße 1“ verlegt. Die Schüler Elisa Schmied und Oguzhan Tercüman berichteten über die Schicksale von Jacob, Lina, Sophie und Max Haas.
Kreistagsvorsitzender Detlef Ruffert bewegte bei seiner Ansprache besonders mit dem „Theresienstädter Kinderreim“: „Rira, rirarutsch, wir fahren in der Leichenkutsch“ von Ilse Weber, den sie im Konzentrationslager in Theresienstadt aufgeschrieben hatte.

An der dritten und letzten Verlegestelle wurde an Thekla Adler gedacht. Amnon Orbach von der Jüdischen Gemeinde zeigte sich sichtlich bewegt über die Veranstaltung und die Anteilnahme aus der Bevölkerung. Er bettete den Kaddisch, das jüdische Totengebet.
„Die Erinnerung darf nicht aussterben. Wir alle müssen immer wieder daran erinnern, dass solche Schicksale nicht vergessen werden“, so Bürgermeister Hausmann am Ende der Veranstaltung. Er dankte allen Beteiligten, die an dem Projekt mitarbeiten.
Sein besonderer Dank galt den Schülerinnen und Schülern, die die Veranstaltung musikalisch sowie mit einer kurzen darstellerischen Szene begleitet haben.

Nachfahren der Familien konnten an diesem Tag nicht nach Kirchhain kommen. Sie werden die Heimatstadt ihrer Vorfahren am 13. Juni besuchen. In der Aula der Alfred-Wegener-Schule wird an diesem Tag eine Veranstaltung durchgeführt. Nähere Einzelheiten werden noch bekanntgeben.

Für das Projekt „Stolpersteine“ hat der Heimat- und Geschichtsverein Kirchhain bei der Sparkasse Marburg-Biedenkopf ein Sonderkonto eingerichtet (DE38 5335 0000 0055 0181070)
Weitere Infos zu dem Projekt „Stolpersteine“: www.geschichtsverein-kirchhain.de

(Foto von Andreas Trepte


- 03.04.2017 - Die Gewinnerinnen und Gewinner des Kalender-Preisausschreibens 2017 stehen fest

Rund 75 Personen haben in diesem Jahr am Preisausschreiben des Kirchhainer Geschichtsvereins teilgenommen. In den Räumen des Vereins fand nun die Preisübergabe statt.

Die Vorsitzende Kerstin Ebert begrüßte die Gewinnerinnen und Gewinner sowie einige Vorstandsmitglieder. Sie erklärte, dass bei der Jahreshauptversammlung im März die Auslosung stattgefunden hat und Bürgermeister Olaf Hausmann als Glücksfee fungiert hatte. Kerstin Ebert berichtete über die Arbeit des Vereins und gab den Anwesenden einen Einblick in die vielfältigen Veranstaltungen und Angebote, die der Verein anbietet.

Besonders freute sich die Vorsitzende, dass zwei Gewinner aus Frankfurt stammen und ein Preis nach Wiesbaden ging.

Den 1. Preis (Hessenticket) gewann Ulrich Steguweit aus Kirchhain. Einen Gutschein der Firma Elektrohaus Palme gewann Elke Wallusch aus Frankfurt und Anne Bodenbender (Kirchhain) freute sich über einen Gutschein vom Modehaus Pausch. Ein Gutschein der Metzgerei Römer gewann Anita von Thaden; ein Essensgutschein vom Gasthaus „Zur Sonne“ ging nach Wiesbaden zu Hans-Wilhelm Pausch.
Fünf weitere Preise, nämlich Publikationen des Vereins, gewannen: Bernd Nau, Elli May Ralf Mangold und Barbara Weber (alle Kirchhain) sowie Jörg Hame aus Frankfurt.

Der Jahreskalender 2017 zeigt in diesem Jahr wie sich Kirchhain im Laufe der Jahre verändert hat. „Es ist unser bestverkaufter Kalender der letzten Jahre“, so die Vorsitzende. „Es sind nur noch wenige Exemplare da, was uns natürlich sehr freut.“
Der stellvertretende Vorsitzende und Fotograf der Bilder Klaus Hesse erklärte den Anwesenden die Schwierigkeiten, die er bei machen Fotos hatte, um den richtigen Standpunkt zu finden, damit eine Vergleichbarkeit der Bilder gegeben ist.

Die Kalender des Heimat und Geschichtsvereins Kirchhain sind mittlerweile begehrte Sammelobjekte und werden zum Teil unabhängig von der Jahreszahl gekauft.
Erwerben kann man den Kalender 2017 zum Preis von 13,50 Euro: Modehaus Pausch, Kleinheins Buch & Papier, Lenis Buchladen, Geschenkehaus Figge sowie im Kiosk Hausmann im Bahnhof.

(Bild: Das Foto zeigt Gewinnerinnen und Gewinner des Preisausschreibens 2017 sowie Vertreter des Vorstands)


- 21.03.2017 - Heimat- und Geschichtsverein freut sich über weiteren Mitgliederzuwachs

Am 13. März führte der Heimat- und Geschichtsverein Kirchhain e.V. seine diesjährige Jahreshauptversammlung durch. Die Vorsitzende Kerstin Ebert stellte erfreut fest, dass die Vereinsarbeit über die Stadtgrenzen hinaus anerkannt und wertgeschätzt wird. „Unsere attraktiven Angebote im vergangenen Jahr fanden großes öffentliches Interesse und führten zu steigenden Mitgliederzahlen. Der Verein hat zurzeit 142 Mitglieder; Ziel ist die baldige Aufnahme des 150. Mitgliedes“.
Zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen belegen die Lebendigkeit und Vielfalt der Vereinsarbeit. Beliebt und meist ausgebucht waren die Stadtführungen; besonders die jüdischen Stadtführungen fanden großes Interesse.
Gut aufgenommen wurden zahlreiche Vorträge und die Vereinsfahrt nach Hannover mit dem Besuch des Münzkabinetts und dem Schloss Herrenhausen. Im Mittelpunkt des Jahres standen die Herausgabe des „Tagebuches von Bürgermeister Heinrich Grün 1914-1918“ mit der Lesung durch Altbürgermeister Heinrich Röder, Bürgermeister a.D. Klaus Hesse sowie Bürgermeister Olaf Hausmann und der Festakt anlässlich des 25jährigen Bestehens. Die Verlegung weiterer Stolpersteine mit der damit verbundenen Unterstützung der Schülergrupe ARRET und der AG „Darstellendes Spiel“ der Alfred-Wegener-Schule fanden öffentlich große Beachtung.
Aktuell berichtete die Vorsitzende über die Versetzung des Bürgermeistersteins und der dazugehörigen Infotafel, die aus Spenden der Friedensnagelung finanziert wurde.
Bürgermeister Olaf Hausmann referierte über die Bedeutung der Großen Mühle. Der Heimat-und Geschichtsverein, der Förderverein Kirchhainer Kulturdenkmäler, die Bürgergarde, die Stadt sowie der Eigentümer streben gemeinsam zukunftsfähige Lösungen zum Erhalt und der Nutzung an.
Die Vorstandswahlen verliefen zügig und einvernehmlich. Unter der Wahlleitung von Klaus Weber wurden für zwei Jahre gewählt: Kerstin Ebert (Vorsitzende), Klaus Hesse (stv. Vorsitzender), Simone Bader (Schatzmeisterin), Harald Pausch (stv. Schatzmeister), Axel Fichtl (Schriftführer) sowie Dr. Monika Löffler (stv. Schriftführerin). Die Wahlen zum Beirat brachten folgendes Ergebnis: Bürgermeister Olaf Hausmann, Rosemariel Lecher, Dieter Pelda, Willibald Preis, Sebastian Sack, Hermann Sauer, Monika Völker und Adolf Weber.
Es folgte die Wahl und Ernennung von Ehrenmitgliedern, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben: Altbürgermeister Heinrich Röder, der als Gründungsmitglied die Weichen für die Entstehung des Vereins gestellt hat. Dieter Pelda, ebenfalls Gründungsmitglied, der sich mit großem Fleiß dem Vereinsarchiv widmet und maßgeblich an der Herausgabe des Kriegstagebuches beteiligt war. Adolf Weber, der als Schatzmeister rund 10 Jahre die finanziellen Geschicke des Vereins vorbildlich und stets hilfsbereit geleitet hat sowie Hans Schmidt postum, der als Initiator den Verein ins Leben gerufen hat. Schmidt wurde in Kirchhain geboren, lebte in Gelnhausen und war seiner Heimatstadt stets verbunden. Sein Neffe Burkhard Schmidt, ebenfalls Gründungsmitglied, war aus München angereist, um die Ehrenurkunde entgegenzunehmen. In einer kurzen Gedenkrede würdigte er die Verdienste seines Onkels.
Kerstin Ebert stellte anhand eines Terminflyers die Planungen für 2017 vor. Zahlreiche Vorträge und Aktionen werden auch in diesem Jahr die Vereinsarbeit prägen. So z.B. ein Vortrag über Lisa de Boor am 02. April um 17.00 Uhr in der Gaststätte „Hessischer Hof“ in Kirchhain. Die Realisierung einer Bürgermeistergalerie und zahlreiche weitere Aktivitäten sind vorgesehen.
Zum Schluss wurden die Gewinner des Kalender-Preisausschreibens gezogen. Bürgermeister Olaf Hausmann als Glücksfee zog die ersten zehn Gewinner, die in diesen Tagen benachrichtigt wurden.
Ehrenbürger Willibald Preis stellte in seinem Kurzvortrag am Ende der Sitzung Forschungsergebnisse zu „Elchanan Henle Kirchhans Familie im 17. und 18. Jahrhundert“ in Auszügen vor.
Ein herzlicher Dank richtete sich an die Vorsitzende Kerstin Ebert, die mit großem Engagement den Verein in die Zukunft begleiten wird.

(Bild: Das Foto zeigt den wieder gewählten Vorstand mit den Beiratsmitgliedern sowie den neuen Ehrenmitgliedern des Vereins)


-- 14.12.2016 - Zweite Stolpersteinverlegung findet großes Interesse

Auch die zweite Verlegung fand unter großer Anteilnahme der Bevölkerung statt: Rund 100 Kirchhainer begleiteten das Setzen von 15 weiteren Stolpersteinen.
Seit über zwei Jahrzehnten setzt Gunter Demnig zum Gedenken an Opfer des Nazi-Terrors Steine gegen das Vergessen. Bei der zweiten Verlegung kamen Angehörige aus Israel und England. Emotionale Momente prägten die Verlegung.

Weitere Infos finden Sie hier

 

 


- 03.11.2016 - VR Bank unterstützt die Arbeit des Heimat- und Geschichtsvereins Kirchhain

Über eine Spende in Höhe von 500,00 Euro von der VR Bank Hessenland eG kann sich der Heimat- und Geschichtsverein Kirchhain e.V. freuen. Bernd Reitz, Marktbereichsleiter der VR Bank, überreichte die Spende in Form eines symbolischen Schecks anlässlich des 25jährigen Vereinsjubiläums an die Vorsitzende Kerstin Ebert, die sich im Namen des Vorstandes für die finanzielle Unterstützung bedankte.
„Mit Ihrem Beitrag unterstützen sie die Arbeit des Vereins u.a. bei der Herausgabe der örtlichen Publikationen und die Mitgliederaktivitäten“, so die Vorsitzende. Reitz erklärte, dass es der VR Bank wichtig sei, die Arbeit der örtlichen Vereine zu unterstützen. Hierzu zählen auch soziale, gemeinnützige und karitative Projekte.

 

 


- 03.11.2016 - Kirchhain und die Eisenbahn – Ein spannendes Thema

Unter dem Motto „Geschichte aktiv erleben und gestalten“ hat der Heimat- und Geschichtsverein Kirchhain e.V. zu dem interessanten Thema „Kirchhain und die Eisenbahn - Ein stadt- und verkehrsgeschichtlicher Rückblick“ in den Feuerwehrstützpunkt Kirchhain eingeladen.
Der Referent Volker Haupt berichtete kenntnisreich und anschaulich über die Geschichte der Eisenbahn. Historische Fotos, Fahrpläne und Dokumente verdeutlichten die Entwicklung von 1850 bis heute.
Eisenbahner auf Gruppenbildern in Uniform zeigten ihre enge Verbundenheit mit ihrer Arbeit und ihrem Beruf. Die Wichtigkeit der Bahnstrecken und der Bahnanlagen reiche bis in die Gegenwart, so Volker Haupt.

Die zentrale Bedeutung Kirchhains war und ist mit dem einstigen Bahnanschluss der Main-Weser-Bahn eng verbunden. In allerkürzester Zeit konnte die Verbindung nach Norden und Süden erweitert werden. Die Bahnhöfe waren der Stolz der Bahngesellschaft. Sie waren die Visitenkarte der Kleinstädte.

„Die gut besuchte Veranstaltung hinterließ einen hervorragenden Eindruck. Ich freue mich, dass das Thema auf so großes Interesse bei Besucherinnen und Besuchern gestoßen ist“, so die Vorsitzende Kerstin Ebert.


- 26.10.2016 - „Früher & Heute“ – Jahreskalender 2017 des Heimat- und Geschichtsvereins Kirchhain e.V.

Pünktlich zum Martinsmarkt ist der neue Kalender des Heimat- und Geschichtsvereins Kirchhain e.V. erhältlich. Die Kalenderbilder stehen unter dem Motto „Früher & Heute“.

Historische Postkartenansichten dienten als Vorlage für den „Früher-Heute-Vergleich“. Auf je einem Kalenderblatt wird eine historische Ansicht mit der heutigen verglichen. Ein spannendes Vorhaben, möglichst die gleichen Aufnahmestandorte und die gleiche Perspektive wiederzufinden. Gebliebenes und Verändertes wird augenfällig erkennbar. Ein Kalender, der durch seine Aufnahmequalität beeindruckt.
Die Kalender des Vereins sind als Sammlerobjekte begehrt. Mit dem Kalender ist ein Preisausschreiben mit Fragen zur Kirchhainer Geschichte verbunden.

Der Kalender 2017 ist zum Preis von 13,50 Euro erstmalig am Martinsmarkt erhältlich. Der Heimat- und Geschichtsverein steht in diesem Jahr mit seinem Stand im Bürgerhaus.

Anschließend ist der Kalender beim Heimat- und Geschichtsverein Kirchhain e.V. sowie in folgenden Geschäften erhältlich: Modehaus Pausch, Kleinheins Buch & Papier, Lenis Buchladen und Geschenkehaus Figge.

 

 


- 13.09.2016 - Heimat- und Geschichtsverein Kirchhain feiert 25jähriges Vereinsjubiläum

Aus Anlass des 25jährigen Bestehens fand am 10. September um 19.00 Uhr in der Aula der Alfred-Wegener-Schule Kirchhain (Erlenstraße, Gebäude 21, Eingang Mensa) ein Festakt des Heimat- und Geschichtsvereins Kirchhain e.V. statt.

Mehr im Bericht der Oberhessischen Presse von Klaus Böttcher

 

 

 


- 08.09.2016 - Geschichtsverein sucht die Jugend - Kirchhainer Verein feiert am Samstag
sein 25-jähriges Bestehen - Mehr Projektarbeit, mehr Veranstaltungen

Mit der Herausgabe und Präsentation des Kriegstagebuchs des Kirchhainer Bürgermeisters Heinrich Grün hat der Heimat- und Geschichtsverein Kirchhain jüngst für Aufsehen gesorgt.

Mehr im Bericht der Oberhessichen Presse von Matthias Mayer


- 08.09.2016 - Ein Stück lebendige Geschichte - Drei Kirchhainer Bürgermeister trugen das Kriegstagebuch ihres Amtsvorgängers Heinrich Grün vor

Mit der Veröffentlichung seines Kriegstagebuches durch den Heimat- und Geschichtsverein hat Heinrich Grün, Bürgermeister der Stadt Kirchhain von 1911 bis1929, sein Ziel spät erreicht.
Schon damals wollte er späteren Geschlechtern ei-nen Einblick in das Leben einer hessischen Kleinstadt während des Ersten Weltkrieges 1914-18 geben.„Möge uns ein gütiges Geschick davor bewahren, dass unser Volk und unsere Stadt Kirchhain derartige Zeiten zum zweiten Male erleben müssen!“ Mit diesem mahnenden Satz endet das bemerkenswerte Kriegstagebuch.

Mehr im Bericht der Oberhessischen Presse von Karin Waldhüter

 


- 16.06.2016 - Alfred-Wegener-Schule im Spiegel unserer Tageszeitung

Als der langjährige Schulleiter der Alfred-Wegener-Schule Helmut Orf vor einiger Zeit seinen 95. Geburtstag gefeiert hat, wurden ihm auch ein Geschenk sowie Urkunden der Stadt und der Staatskanzlei überreicht. Dafür wollte sich der Jubilar auf ganz besondere Art bedanken.
Bei dem Empfang damals in seinem Haus in der Röthestraße präsentierte der Jubilar seinen Gratulanten eine vollständige Sammlung von Artikeln der Oberhessischen Presse, die sich während seiner 21 jährigen Dienstzeit mit seiner Schule beschäftigt hatten. Sein Wunsch war es, dass dieses Konvolut in gebundener Form im Archiv des Heimat- und Geschichtsvereins Kirchhain einen Platz findet und damit der interessierten Öffentlichkeit zugänglich ist. Nachdem das Material sehr solide aufbereitet wurde, ist vor wenigen Tagen die Übergabe an Kerstin Ebert, die Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins, erfolgt.
Der Akt der Übergabe wurde zu einer überaus kurzweiligen Zusammenkunft mit Schulstundencharakter. Helmut Orf informierte über weite Teile seines Lebenslaufes, Schul- und Studienzeit, Kriegsdienst und Gefangenschaft und die Stationen seines beruflichen Lebens bevor er Leiter der Alfred-Wegener-Schule in Kirchhain, damals noch Gesamtschule Kirchhain, wurde.
In seiner Pensionszeit hat der Jubilar drei Bücher geschrieben und mit gutem Erfolg verlegt. „Eine Kindheit in der Rhön“ sind Erinnerungen an seinen Heimatort Wendershausen, einen Stadtteil von Tann/Rhön und an das Leben in einer Großfamilie. Schule und Studium beschreibt er in „Jugendjahre in Kassel“. In seinem letzten Werk „Aufbruchjahre“ sind Erlebnisse aus seiner Lehrerzeit an verschiedenen Schulen geschildert. Es ist ihm gelungen, eine Synthese aus persönlichen Erlebnissen und Zeitgeschichte zu schaffen und spannend zu beschreiben.
Seine Leidenschaft für Literatur stellte er unter Beweis, indem er seitenweise aus dem Nibelungenlied, dem mittelalterlichen Heldenepos und aus Goethe´s Faust, der Tragödie Erster Teil, auswendig rezitierte.
Die bedeutende Zusammenstellung von Zeitungsartikeln zur Alfred-Wegener-Schule, kann jetzt in einer 427 Seiten umfassenden Sammlung im Archiv des Heimat- und Geschichtsvereins eingesehen werden.


- 02.08.2016 - Heimat- und Geschichtsverein Kirchhain besucht Hannover

Am 30. Juli führte die Fahrt des Heimat- und Geschichtsvereins Kirchhain nach Hannover. Auf dem Programm stand der Besuch des Niedersächsischen Landesmuseums mit dem WeltenMuseum und dem Münzkabinett sowie eine Führung durch die Herrenhäuser Gärten.

Empfangen wurden die Kirchhainer durch Dr. Reiner Cunz. Cunz ist ein „Kirchhainer Junge“ und Leiter des Münzkabinetts im Landesmuseum. Cunz wusste die Zuhörerinnen und Zuhörer mit zahlreichen Hintergründen und Anekdoten über die Münzausstellung zu beeindrucken. Zahlungsmittel aus vielen Jahrhunderten und Ländern konnten bestaunt werden. Was ist Geld? „Geld ist was gilt“, so Reiner Cunz.
Ebenso eindrucksvoll war die Führung von Frau Regine Tuitjer durch das WeltenMuseum. Die Entwicklungsgeschichte der Menschheit wurde anschaulich an vielen Exponaten aufgezeigt. Die einzigartige Kombination der Fachbereiche Archäologie und Völkerkunde hinterließen einen tiefen Eindruck.

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der Herrenhäuser Gärten am Schloss Herrenhausen. Der „Große Garten“ zählt zu den bedeutendsten Barockgärten Europas.

Etwas müde, jedoch voller neuer Eindrücke und mit guter Laune, ging die Fahrt nach Kirchhain zurück. Die einhellige Meinung: Das war ein schöner Tag!
Die Vorsitzende des Vereins, Kerstin Ebert, dankte den Teilnehmer/innen und versprach: „Das war nicht unsere letzte Exkursion“.


- 01.05.2016 - Heimat- und Geschichtsverein Kirchhain startet in das Jubiläumsjahr zum 25jährigen Bestehen

Der Heimat- und Geschichtsverein Kirchhain e.V. kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken und startet mit zahlreichen neuen Ideen in die Zukunft.
Die Vorsitzende Kerstin Ebert fasste in einem Rückblick anlässlich der diesjährigen Mitgliederversammlung die wichtigsten Ereignisse zusammen.
Der Vortrag von Hermann Sauer „Als die Amerikaner nach Kirchhain kamen“ fand viele interessierte Zuhörer und wurde daher dreimal wiederholt. Ebenso faszinierend war der informative Vortrag „Sisi - Elisabeth von Österreich“ von Maria Ruth-Sporrer. Zahlreiche Stadtführungen waren ein weiterer Schwerpunkt der Vereinsarbeit. Der Kalender 2016 ist bereits ein Sammlerstück.
Besonders hervorzuheben war die Verlegung der ersten Stolpersteine am 5. Oktober. Schule, Verein und Politik erinnerten an das jüdische Leben in unserer Stadt.
Der Bürgermeisterstein wurde zusammen mit dem Förderverein Kirchhainer Kulturdenkmäler im Rahmen der Neugestaltung des „Amöneburger Tors“ an einen neuen Standort versetzt und damit wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Weiterhin fanden zahlreiche Gespräche zum Erhalt des Kulturdenkmals „Große Mühle“ statt. Die Entwicklung eines Nutzungskonzeptes wird eine wichtige Aufgabe sein, so die Vorsitzende.
Ergänzungswahlen zum Vorstand hatten folgendes Ergebnis: Simone Bader übernimmt die Funktion der Schatzmeisterin von Adolf Weber. Weber hat viele Jahre eine gute und zuverlässige Kassenverwaltung gewährleistet und steht dem Vorstand weiterhin beratend zur Verfügung.
Olaf Hausmann, der neu gewählte Bürgermeister, sowie Sebastian Sack gehören künftig dem Beirat des Geschichtsvereins an.
Das 25jährige Vereinsjubiläum wird mit einem Festakt am 10. September begangen. Die Herausgabe des Tagebuches von Bürgermeister Heinrich Grün steht kurz vor dem Abschluss. Ein interessantes Dokument der Zeitgeschichte in Kirchhain.
Zahlreiche Vorträge und eine Vereinsfahrt am 30. Juli nach Hannover werden die Vereinsarbeit auch künftig prägen.
Den Abschluss der Jahreshauptversammlung bildete ein Referat des Abiturienten der Alfred-Wegener-Schule Lasse Lowak, der eindrucksvoll über das Schicksal jüdischer Familien in Kirchhain berichtete.
Kerstin Ebert dankte allen Beteiligten für ihr Kommen und den Vorstandskollegen für ihre geleistete Arbeit.

Das Foto zeigt von links: Adolf Weber (scheidender Schatzmeister), Schatzmeisterin Simone Bader, Axel Fichtl (Schriftführer), Monika Löffler (stv. Schriftführerin), Klaus Hesse (stv. Vorsitzender), Kerstin Ebert (Vorsitzende), der künftige Bürgermeister Olaf Hausmann und Sebastian Sack (beide Beirat); es fehlt der stv. Schatzmeister Harald Pausch


- 21.04.2016 - Die Gewinnerinnen und Gewinner des Kalendersuchspiels 2016 „Schöne Ansichten - Kirchhainer Stadtteile“ stehen fest

In den Räumen des Heimat- und Geschichtsvereins Kirchhain begrüßte die Vorsitzende Kerstin Ebert die Gewinner/innen des Kalendersuchspiels 2016 sowie einige Vorstandsmitglieder.

Der Jahreskalender 2016 ist wieder etwas ganz Besonderes. In diesem Jahr wagte der Verein den Schritt „über die Stadtgrenzen hinaus“ und zeigte, dass auch in den 12 Stadtteilen interessante Motive zu finden sind.
Die farbigen Kalenderblätter zeigen u.a. die Himmelsberger Linde, das Deckenornament der Langensteiner Kirche sowie den farbenfrohen Kindergarten in Großseelheim

Der stellvertretende Vorsitzende und Fotograf der Bilder Klaus Hesse erklärte warum ihn bestimmte Bilder besonders fasziniert haben.

Besonders freute sich die Vorsitzende, dass fünf Gewinner aus den Stadtteilen stammen, Zwei Preise gehen sogar nach Berlin und einer nach Biberach.

Den 1. Preis (Hessenticket) gewann Antje Schmidt aus Kirchhain. Essensgutscheine vom „Classico“ und dem Gasthaus „Zur Sonne“ gewannen Anja Nebel aus Stausebach und Erika Kaletsch aus Niederwald. Die Gutscheine vom Modehaus Pausch gingen an Ursula Drücke (Schönbach) und Traudel Lüderwald-Moll (Biberach).
Fünf weitere Preise, nämlich Publikationen des Vereins, gewannen: Bettina Keßler (Kirchhain), Margarete Daquere (Berlin), Isabell Wieber (Großseelheim), Rosemarie Steinbach-Schmitt (Langenstein) und Julius Landau (Berlin).

Die Kalender des Heimat und Geschichtsvereins Kirchhain sind mittlerweile begehrte Sammelobjekte und werden zum Teil unabhängig von der Jahreszahl gekauft.
Erwerben kann man den Kalender 2016 zum Preis von 13,50 Euro: Modehaus Pausch, Kleinheins Buch & Papier, Lenis Buchladen und Geschenkehaus Figge

Kerstin Ebert dankte den Gewinnerinnen und Gewinnern und warb zugleich für ihren Verein. „Der Beitrag beträgt pro Jahr 16,00 Euro, dafür wird vom Verein einiges geboten“, so die abschließenden Worte der Vorsitzenden.

(Bild: Die Gewinnerinnen und Gewinner sowie Vertreter des Vorstands)


- 15.03.2016 - Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte: Heimat- und Geschichtsverein Kirchhain übernimmt umfangreiche Sammlung historischer Postkarten

Der Heimat- und Geschichtsverein Kirchhain e.V. hat von Manfred Schmidt eine umfangreiche historische Kartensammlung übernommen.
Der Kirchhainer Manfred Schmidt ist seit Jahrzehnten ein eifriger Sammler und ein über die Kreisgrenzen hinaus bekannter Philatelist.

Seine Postkartensammlung enthält zahlreiche Bilddokumente der Kirchhainer Geschichte. Seine Die Karten geben Einblicke in menschliche Schicksale. Von freudigen Ereignissen bis zu traurigen Kriegserinnerungen spannt sich der beeindruckende Bilderbogen.
Die „Kirchhainer Karten“ waren bereits Gegenstand einer Ausstellung des Geschichtsvereins. Die Ansichtskarten füllen zahlreiche Alben. Ein virtueller Stadtrundgang anhand der Karten lässt selbst geschichtlich bewanderte Kirchhainer staunen.
Schmidt wird die Sammlung weiter pflegen und betreuen. Die Vorsitzende Kerstin Ebert dankte dem Sammler herzlich. „Der Geschichtsverein ist um eine Attraktion reicher. Auch in den kommenden Jahren wird die Sammlung erhalten, fortgeführt und für Interessierte zugänglich gemacht“, so die Vorsitzende.

Bild: Die Vorsitzende des Vereins, Kerstin Ebert und ihr Stellvertreter Klaus Hesse übernehmen die Postkartensammlung von Manfred Schmidt (Bildmitte)


- 30.12.2015 - Lebendiger und informativer Vortrag über „Sisi - Elisabeth von Österreich“
Heimat- und Geschichtsverein Kirchhain zieht erfolgreiche Jahresbilanz

Am 13. Dezember hatte der Heimat- und Geschichtsverein Kirchhain zu einem Vortrag über „Elisabeth - Kaiserin von Österreich“ in die Papiermühle eingeladen.
Maria Rupp-Sporrer, ehemalige Lehrbeauftragte der Philipps-Universität Marburg, erfreute die Zuhörer mit einem lebendigen und informativen Vortrag. Zahlreiche Bilder zeigten ein faszinierendes Frauenbild der Kaiserin.
Ihre außerordentliche Schönheit, ihre Klugheit, ihre persönlichen Beziehungen, ihre ungewöhnlichen Ambitionen beeindruckten die Besucher. Ihr facettenreiches Leben mit all seinen Widersprüchen und Konflikten zeugten von einer historischen Wirklichkeit, die sich von den bekannten „Sissi“-Klischees deutlich unterschied.

„Der Vortrag bildet den Jahresabschluss unser aktiven Vereinsarbeit“, so Kerstin Ebert. Die Vorsitzende erinnerte an zahlreiche Aktivitäten und gab einen kurzen Ausblick auf das kommende Jahr.
Zu den herausragenden Vereinstätigkeiten im abgelaufenen Jahr gehören u.a. die Verlegung der ersten Stolpersteine, die an das traurige Schicksal unserer jüdischen Mitbürger erinnern. Eine Aktion, gemeinsam mit der Arbeitsgruppe „ARRET“, in der u.a. Schülerinnen und Schüler der Alfred-Wegener-Schule mitarbeiten. Das Projekt „Stolpersteine“ wird auch im kommenden Jahr ein wichtiger Bestandteil der Vereinsarbeit sein.

Ebert erinnerte ebenfalls an die Vorträge von Hermann Sauer zum Ende des 2. Weltkriegs. Sauers Vortrag, der insgesamt dreimal durchgeführt wurde, fand zahlreiche interessierte Zuhörer und weckte manche persönlichen Erinnerungen.

„Kirchhain aus der Luft“, eine Ausstellung zum landkreisweiten Museumssonntag, zeigte die Entwicklung Kirchhains anhand kleinerer und großformatiger Luftbilder.

Ein besonderer Dank gilt Harald Pausch, der ein kleines selbstgestaltetes Museum pflegt und der Öffentlichkeit zugänglich macht.

Auch im neuen Jahr hat sich der Verein einiges vorgenommen. Die zahlreichen Stadtführungen werden fortgesetzt. Hier gilt den ehrenamtlichen Stadtführern ein besonderes Dankeschön.

Das Jahr 2016 wird ein Jubiläumsjahr: 25 Jahre Heimat- und Geschichtsverein Kirchhain e.V.
Darüber hinaus ist die Veröffentlichung der Kriegserinnerungen an den 1. Weltkrieg des ehemaligen Bürgermeisters Heinrich Grün vorgesehen. Ein bewegendes Dokument der Zeitgeschichte, das sicher interessierte Leser finden wird.

Ebert freut sich über eine aktive Vereinsarbeit. „Wer Menschen innerhalb und außerhalb des Vereins etwas bieten will, muss motivieren und begeistern können. Daran werden wir auch im neuen Jahr arbeiten“, so Kerstin Ebert zum Abschluss ihres Resümees.


- 20.10.2015 - Kalender 2016 „Schöne Ansichten“ erhältlich - Suchspiel und Augenweide

Pünktlich zum Martinsmarkt ist der Kalender 2016 des Heimat- und Geschichtsvereins Kirchhain erhältlich. Er steht unter dem Motto „Schöne Ansichten“. Diesmal stehen die Stadtteile mit ihren „Schönheiten“ im Vordergrund.

„Der Kalender ist wieder etwas ganz Besonderes. Er erfüllt drei wichtige Aufgaben: Er ist ein übersichtliches Jahreskalendarium, es werden interessante Einblicke in unsere Stadtteile gezeigt und schließlich führt er zu einem Suchspiel“, so die Vorsitzende Kerstin Ebert. Gezeigt werden nicht die üblichen und ortsbekannten Bilder, sondern die etwas versteckten Orte oder ungewöhnliche Bildausschnitte. Das macht das Suchspiel „Was ist wo?“ umso interessanter und könnte z.B. ein Spaß für die ganze Familie werden, die Originalplätze zu besuchen.


Auch in diesem Jahr wurden die „Schätzchen“ vom stellvertretenen Vorsitzenden Klaus Hesse fotografiert.

Wer die Motive findet und sich an dem Gewinnspiel beteiligt, kann unterschiedliche Sachpreise gewinnen, so z.B. ein Hessenticket oder Essensgutscheine.

Der druckfrische Kalender wird von eifrigen Sammlern schon erwartet. Viele kaufen ihn auch als Weihnachtsgeschenk für Verwandte und Freunde.

Der farbige Kalender ist zum Vorjahrespreis in Höhe von 13,50 Euro auf dem Martinsmarkt am Stand des Heimat- und Geschichtsvereins im Bürgerhaus zu erwerben.

Anschließend ist er an folgenden Verkaufsstellen erhältlich: Modehaus Pausch, Kleinheins Buch & Papier, Leni’s Buchladen, Geschenkhaus Figge, Schreibwaren Hoos, Kiosk Hausmann (Bahnhof), Herkules-Markt Kirchhain, Rewe-Markt Kirchhain

Bild: Edwin Sack von der Marburger Tapetenfabrik überreicht den druckfrischen Kalender an die Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsverein Kerstin Ebert und ihren Stellvertreter Klaus Hesse


- 07.10.2015 - Begegnung mit den Namen der Opfer

100 Kirchhainer begleiteten das Setzen von zehn Stolpersteinen -
Angehörige kamen aus USA und Israel

Seit über zwei Jahrzehnten setzt Gunter Demnig zum Gedenken an Opfer des Nazi-Terrors Steine gegen das Vergessen. Bei der Erstverlegung von zehn Stolpersteinen in Kirchhain war die Anteilnahme groß.

Zum Bericht der Oberhessichen Presse von Karin Waldhüter


- 01.09.2015 - Geburtstagsspende an den Heimat- und Geschichtsverein Kirchhain

Aus Anlass des diesjährigen Geburtstagstags von Prof. Dr. Dieter Werkmüller konnte sich der Heimat- und Geschichtsverein Kirchhain e.V. über eine großzügige Spende freuen.
Das Ehepaar Ulla und Dieter Werkmüller hatte zu einem informativen Geburtstagskaffee auf dem Christenberg eingeladen. Nach einer interessanten Führung konnten die Gäste das kleine Geburtstagsschwein „füttern“.

Der Vorstand freut sich über die Zuwendung in Höhe von 710,00 Euro, die das Ehepaar persönlich an die Vorsitzende Kerstin Ebert und ihren Stellvertreter Klaus Hesse übergeben hat.

 


- 01.07.2015 - „Kirchhain aus luftiger Höhe“

Der Heimat- und Geschichtsverein Kirchhain beteiligte sich am 21. Juni mit einer Sonderausstellung am Museumssonntag unter dem Motto „Himmel und Erde“ des Landkreises Marburg-Biedenkopf. Gezeigt wurden Luftbilder von der Kernstadt und den Stadtteilen.

Gegenwart und Vergangenheit wurden anschaulich dokumentiert: Das Kirchhainer Freibad auf freiem Feld, die nicht mehr vorhandene Jahnturnhalle, die bauliche Entwicklung der Gesamtschule (jetzt Alfred-Wegener-Schule) weit draußen auf dem freien Feld.
Die Bilder weckten Erinnerungen an frühere Zeiten. Besonders das Wachstum der Stadtteile unterstrich die Bedeutung Kirchhains als Wohnstadt.

Die Reaktionen der zahlreich erschienen Ausstellungsbesucher waren sehr unterschiedlich. „Schade, dass dieses schöne Gebäude nicht mehr vorhanden ist.“ Aber auch: „Gott sei Dank, dass dieser Schandfleck weg ist.“.

Es hat viel Spaß gemacht, gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern auf den Bildern zu suchen, zu finden und zu staunen“, so die Vorsitzende Kerstin Ebert. „Auch künftig werden thematische Ausstellungen die Arbeit des Vereins prägen“, so die Vorsitzende in ihrem Resümee.


- 21.05.2015 - Kirchhainer Geschichtsblätter zum Kriegsende in 2. Auflage erschienen

Das Thema „Krieg und Kriegsende“ ist von großem historschen Interesse. Auch der wiederholte Themenvortrag „Als die Amerikaner nach Kirchhain kamen…“ von Hermann Sauer am 6. Mai war sehr gut besucht.
Angeregt durch die Informationen des Redners fanden sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, die historisches Material in Wort und Bild oder durch mündliche Überlieferung zum Thema beitragen konnten.

„Nichts ist spannender als die Wirklichkeit.“, so die Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins Kirchhain Kerstin Ebert.
Sie kündigte an, dass der Nachdruck des Geschichtsblatts „Kriegsende und Neubeginn in Kirchhain“ von Hermann Sauer aktuell in der zweiten Auflage vorliegt. In der Publikation finden sich zahlreiche interessante Dokumente. Bilder und Texte vermitteln einen nachhaltigen Eindruck.

Interessenten können die Broschüre beim Heimat- und Geschichtsverein zum Preis vo 6,00 € erwerben (Kerstin Ebert, Tel. 06422/6065) oder im Modehaus Pausch (Tel: 06422/2670).
Anfragen gerne auch per Mail unter: kontakt@geschichtsverein-kirchhain.de


- 14.05.2015 - Als die Amerikaner vor 70 Jahren nach Kirchhain kamen…“ Hermann Sauer hält eindrucksvollen Vortrag

„Als die Amerikaner nach Kirchhain kamen…“ lautete das Vortragsthema, zu dem der Heimat- und Geschichtsverein Kirchhainn am 29. März in den Pfarrsaal der Katholischen Kirche eingeladen hatte.
Im voll besetzten Saal faszinierte Hermann Sauer seine Zuhörer mit kenntnisreichen Fakten und eindrucksvollen Bildern und Dokumenten.
Bereits die Wahl des Versammlungsortes war geschichtsträchtig. „Heute ist der 29. März, vor 11 Tagen in 1945 geschah hier ein fürcherliches Ereignis. Drei Bomben fielen auf die Katholische Kirche. Der Pfarrer und die Menschen, die im Keller waren, wurde verschüttet. Von den 14 Personen im Keller waren neun gesund und fünf tot“, zitierte Sauer aus einen Brief, den eine Tochter an ihren Vater an die Front geschickt hatte.
Die Betroffenheit der Zuhörer wurde spürbar, so nah waren die geschichtlichen Ereignisse in der Gegenwart angekommen. Ziel des Vortrages war „gegen das Vergessen anzukämpfen“ und vor allem der jüngeren Generation ein historisches Bewusstsein zu vermitteln „ähnliche Zustände niemals mehr zuzulassen“. Sauer appelierte an die Zeitzeugen, ihr Wissen zu dokumentieren und so vor dem Vergessen zu bewahren. Schon jetzt gäbe es Fehlmeldungen,die über die gesamte Zerstörung Kirchhains berichteten.
Kriegswichtige militärische Anlagen gab es in Kirchhain nicht. Vielleicht wurde die Stadt deshalb bis Anfang 1945 von feindlichen Angriffen verschont. Wie kam es dennoch zur Bombardierung?
Im März 1945 wurde der Marburger Hauptbahnhof durch Bomben völlig zerstört. Am 18. März wurde in Kirchhain die Katholische Kirche, das Pfarrhaus, der Saal des Bahnhofshotels getroffen. Wieso es gerade Kirchhain getroffen hat, darüber gibt es unterschiedliche Theorien. Anzunehmen ist, dass der Kirchhainer Bahnhof das eigentliche Ziel der Angriffe gewesen ist.

Sauer berichtete detailliert aus Zeitungsartikeln über zahlreiche Begebenheiten und Episoden im Umfeld Kirchhains und besonders aus den Kirchhainer Stadtteilen.
Erschütternd und tragisch zugleich waren die Ereignisse „Am Amöneburger Tor“. Jugendliche, fasst noch Kinder, hatten versucht, mit Panzerfäusten die anrollenden amerikanischen Panzer aufzuhalten. Sie fanden den Tod und wurden in den 35 Gräbern auf dem Kirchhainer Friedhof beigesetzt.
Ein fortgesetzter Widerstand hätte zu noch größeren Zerstörungen führen können, so der Referent.
An zahlreichen Beispielen veranschaulichte Hermann Sauer den Kriegs- und Nachkriegsalltag in Kirchhain. Ebenso meldeten sich Zuhörer mit Erinnerungsbeiträgen aus ihrer Kindheit oder aus Erzählungen ihrer Großeltern zu Wort.

Kerstin Ebert dankte Hermann Sauer für seinen hervorragenden Vortrag. „Die Veranstaltung steht thematisch unter dem Motto „Gegen das Vergessen“. Die Aktion „Stolpersteine“ zur Erinnerung an das Schicksal jüdischer Einwohner in Kirchhain sowie weitere Veranstaltungen werden dieses Motto weiterführen und vertiefen“, so Kerstin Ebert .

Aufgrund der großen Ressonanz wurd der Vortrag am 6. Mai im Kirchhainer Hof (Schlachthaus) in Kirchhainn noch einmal gehalten.


- 08.02.2015 - Stolpersteine in Kirchhain – Steine gegen das Vergessen

Was sind Stolpersteine? Stolpersteine sind kleine Gedenktafeln, die in den öffentlichen Bereich (meistens in den Bürgersteig) vor dem letzten frei gewählten Wohnort unserer jüdischen Bürger eingelassen werden. Sie lenken die Aufmerksamkeit auf die deportierten, ermordeten und vertriebenen jüdischen Mitbürger. Die Stolpersteine sind Mahnungen gegen das Vergessen. Hass, Gewalt und Ausgrenzungen sind auch in unserer gegenwärtigen Gesellschaft ein Thema. „Setzen wir mit unser Aktion ein Zeichen für Toleranz und Mitmenschlichkeit“, so die Vorsitzende Kerstin Inzwischen liegen Stolpersteine in über 1.000 Orten Deutschlands (z.B. in Marburg, Amöneburg, Alsfeld, Treysa und Frankenberg).

Träger des Projekts in Kirchhain ist ein Arbeitskreis. Darin sind Vertreter/innen der Fraktionen des Stadtparlaments, des Heimat- und Geschichtsvereins, des Arbeitskreises Ökumene, der Stadtverwaltung Kirchhain sowie Schüler/innen und Lehrer/innen der Alfred-Wegener-Schule zusammengeschlossen.

Eine Informationsveranstaltung mit ausführlichen Ausführungen zu dem Thema sowie szenische Darstellungen durch die Schülerinnen und Schüler der Alfred-Wegener-Schule fand am Freitag, dem 23. Januar 2015 im Bürgerhaus Kirchhain statt.
Viele Bürgerinnen und Bürger hatten sich eingefunden, um sich über die Initiative zu informieren.

Wer das Projekt finanziell unterstützten möchte, kann dies durch eine Spende tun:
Spendenkonto „Stolpersteine“ (Heimat- und Geschichtsverein Kirchhain e.V., Sparkasse Marburg-Biedenkopf, Kto-Nr. DE38 5335 0000 0055 018170

Weitere Infos zu "Stolpersteine in Kirchhain – Steine gegen das Vergessen"


04.02.2015 - Der vergessene Gedenkstein - Heimat- und Geschichtsverein spendet für den Erhalt des Bürgermeistersteins an die Stadt Kirchhain

In Kirchhain gibt es einen Gedenkstein, der aus dem Bewusstsein der Stadt weitgehend verschwunden ist. Daran möchte der Kirchhainer Heimat- und Geschichtsverein etwas ändern.
Die Vereinsvorsitzende Kerstin Ebert übergab gestern im Rathaus einen Spendenscheck über 1 090,84 Euro an Bürgermeister Jochen Kirchner, der zweckgebunden zur Aufarbeitung und Sicherung des Bürgermeistersteins verwendet werden soll.
Selbst der Bürgermeister wusste bis gestern nichts mit dem Begriff Bürgermeisterstein
anzufangen.
Harald Pausch vom Heimat- und Geschichtsverein und Klaus Weber, der Vorsitzende
des Fördervereins Kirchhainer Kulturdenkmäler, brachten im Zusammenspiel Aufklärung.
Der Bürgermeisterstein sei eigentlich ein Wappenstein, der die Brüstung der 1665 erbauten
drei bogigen Sandsteinbrücke über die Ohm geziert habe.
Der Stein trage die Wappen des damaligen Bürgermeisters, des Baumeisters und der Schöffen, erklärte Harald Pausch.

Zum Bericht der Oberhessischen Presse von Matthias Mayer

 

 

Tradition ist nicht die Aufbewahrung der Asche,
sondern die Weitergabe des Feuers
(Gustav Mahler)

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