- 25.09.2016 - Stadtführung des Heimat- und Geschichtsvereins Kirchhain

Auch in diesem Jahr bietet der Heimat- und Geschichtsverein Kirchhain e.V. am 03. Oktober eine öffentliche Stadtführung an.
Die Teilnehmerinnen und Teilneher erwartet ein informativer Stadtrundgang u.a. mit Besichtigung des Bürgersaals im historischen Rathaus sowie Informationen und Daten zur Baugeschichte des Wahrzeichens unserer Stadt.
Die Stadtführung führt weiter zum Gebäude „Blauer Löwe“, die Straße „Unterm Groth“ entlang zur Großen Mühle“ in den Annapark.
Bei guter Witterung ist eine Besteigung des Turms der Stadtkirche vorgesehen.
Treffpunkt ist um 14.00 Uhr auf dem Marktplatz Es wird ein Kostenbeitrag von 5,00 Euro pro Person erhoben (Kinder und Schüler = 2,50 Euro)

Die Stadtführung dauert ca. 2 Stunden.

Um Voranmeldung wird gebeten, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Anmeldung unter: Tel.: 06422-2670 (Harald Pausch), 06422/6065 (Kerstin Ebert) oder per Mail an: kontakt@geschichtsverein-kirchhain.de


- 25.09.2016 - Vortrag „Kirchhain und die Eisenbahn – Ein stadt- und verkehrsgeschichtlicher Rückblick“

Der Heimat- und Geschichtsverein Kirchhain e.V. und die Volkshochschule des Landkreises Marburg-Biedekopf laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am Sonntag, dem 09. Oktober 2016 um 16.00 Uhr zu dem Vortrag „Kirchhain und die Eisenbahn – Ein stadt- und verkehrsgeschichtlicher Rückblick“ ein.
Im Rahmen des Vortrags wird Volker Haupt - als Referent und Kenner der regionalen Bahngeschichte - auf die baulichen Veränderungen und Entwicklungen in Kirchhain infolge des Baus der Main-Weser-Bahn sowie der Ohm- und Wohratalbahn näher eingehen. Anhand einer ganzen Reihe historischer Fotos, Fahrpläne und anderer Unterlagen wird die Geschichte der Eisenbahn in Kirchhain von ca. 1850 bis heute dargestellt. Der Schwerpunkt der Ausführungen und Darstellungen liegt dabei im Bereich des Bahnbetriebs auf der Hauptbahn und den beiden Nebenbahnen in und um Kirchhain.“

Veranstaltungsort ist der Schulungsraum im Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr Kirchhain am Festplatz (Fasanenweg 2,, Haupteingang).

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Anmeldungen und Informationen beim Heimat- und Geschichtsverein Kirchhain e.V. (Kerstin Ebert, kontakt@geschichtsverein-kirchhain.de, Tel. 06422/6065) oder der vhs-Geschäftsstelle Marburg Land (06421/405-6710)

Bildquelle: Sammlung EfK (Eisenbahnfreunde Kirchhain) / Haupt


- 13.09.2016 - Heimat- und Geschichtsverein Kirchhain feiert 25jähriges Vereinsjubiläum

Aus Anlass des 25jährigen Bestehens fand am 10. September um 19.00 Uhr in der Aula der Alfred-Wegener-Schule Kirchhain (Erlenstraße, Gebäude 21, Eingang Mensa) ein Festakt des Heimat- und Geschichtsvereins Kirchhain e.V. statt.

Mehr im Bericht der Oberhessischen Presse von Klaus Böttcher


- 08.09.2016 - Geschichtsverein sucht die Jugend - Kirchhainer Verein feiert am Samstag
sein 25-jähriges Bestehen - Mehr Projektarbeit, mehr Veranstaltungen

Mit der Herausgabe und Präsentation des Kriegstagebuchs des Kirchhainer Bürgermeisters Heinrich Grün hat der Heimat- und Geschichtsverein Kirchhain jüngst für Aufsehen gesorgt.

Mehr im Bericht der Oberhessichen Presse von Matthias Mayer


- 08.09.2016 - Ein Stück lebendige Geschichte - Drei Kirchhainer Bürgermeister trugen das Kriegstagebuch ihres Amtsvorgängers Heinrich Grün vor

Mit der Veröffentlichung seines Kriegstagebuches durch den Heimat- und Geschichtsverein hat Heinrich Grün, Bürgermeister der Stadt Kirchhain von 1911 bis1929, sein Ziel spät erreicht.
Schon damals wollte er späteren Geschlechtern ei-nen Einblick in das Leben einer hessischen Kleinstadt während des Ersten Weltkrieges 1914-18 geben.„Möge uns ein gütiges Geschick davor bewahren, dass unser Volk und unsere Stadt Kirchhain derartige Zeiten zum zweiten Male erleben müssen!“ Mit diesem mahnenden Satz endet das bemerkenswerte Kriegstagebuch.

Mehr im Bericht der Oberhessischen Presse von Karin Waldhüter

 


- 16.06.2016 - Alfred-Wegener-Schule im Spiegel unserer Tageszeitung

Als der langjährige Schulleiter der Alfred-Wegener-Schule Helmut Orf vor einiger Zeit seinen 95. Geburtstag gefeiert hat, wurden ihm auch ein Geschenk sowie Urkunden der Stadt und der Staatskanzlei überreicht. Dafür wollte sich der Jubilar auf ganz besondere Art bedanken.
Bei dem Empfang damals in seinem Haus in der Röthestraße präsentierte der Jubilar seinen Gratulanten eine vollständige Sammlung von Artikeln der Oberhessischen Presse, die sich während seiner 21 jährigen Dienstzeit mit seiner Schule beschäftigt hatten. Sein Wunsch war es, dass dieses Konvolut in gebundener Form im Archiv des Heimat- und Geschichtsvereins Kirchhain einen Platz findet und damit der interessierten Öffentlichkeit zugänglich ist. Nachdem das Material sehr solide aufbereitet wurde, ist vor wenigen Tagen die Übergabe an Kerstin Ebert, die Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins, erfolgt.
Der Akt der Übergabe wurde zu einer überaus kurzweiligen Zusammenkunft mit Schulstundencharakter. Helmut Orf informierte über weite Teile seines Lebenslaufes, Schul- und Studienzeit, Kriegsdienst und Gefangenschaft und die Stationen seines beruflichen Lebens bevor er Leiter der Alfred-Wegener-Schule in Kirchhain, damals noch Gesamtschule Kirchhain, wurde.
In seiner Pensionszeit hat der Jubilar drei Bücher geschrieben und mit gutem Erfolg verlegt. „Eine Kindheit in der Rhön“ sind Erinnerungen an seinen Heimatort Wendershausen, einen Stadtteil von Tann/Rhön und an das Leben in einer Großfamilie. Schule und Studium beschreibt er in „Jugendjahre in Kassel“. In seinem letzten Werk „Aufbruchjahre“ sind Erlebnisse aus seiner Lehrerzeit an verschiedenen Schulen geschildert. Es ist ihm gelungen, eine Synthese aus persönlichen Erlebnissen und Zeitgeschichte zu schaffen und spannend zu beschreiben.
Seine Leidenschaft für Literatur stellte er unter Beweis, indem er seitenweise aus dem Nibelungenlied, dem mittelalterlichen Heldenepos und aus Goethe´s Faust, der Tragödie Erster Teil, auswendig rezitierte.
Die bedeutende Zusammenstellung von Zeitungsartikeln zur Alfred-Wegener-Schule, kann jetzt in einer 427 Seiten umfassenden Sammlung im Archiv des Heimat- und Geschichtsvereins eingesehen werden.


- 02.08.2016 - Heimat- und Geschichtsverein Kirchhain besucht Hannover

Am 30. Juli führte die Fahrt des Heimat- und Geschichtsvereins Kirchhain nach Hannover. Auf dem Programm stand der Besuch des Niedersächsischen Landesmuseums mit dem WeltenMuseum und dem Münzkabinett sowie eine Führung durch die Herrenhäuser Gärten.

Empfangen wurden die Kirchhainer durch Dr. Reiner Cunz. Cunz ist ein „Kirchhainer Junge“ und Leiter des Münzkabinetts im Landesmuseum. Cunz wusste die Zuhörerinnen und Zuhörer mit zahlreichen Hintergründen und Anekdoten über die Münzausstellung zu beeindrucken. Zahlungsmittel aus vielen Jahrhunderten und Ländern konnten bestaunt werden. Was ist Geld? „Geld ist was gilt“, so Reiner Cunz.
Ebenso eindrucksvoll war die Führung von Frau Regine Tuitjer durch das WeltenMuseum. Die Entwicklungsgeschichte der Menschheit wurde anschaulich an vielen Exponaten aufgezeigt. Die einzigartige Kombination der Fachbereiche Archäologie und Völkerkunde hinterließen einen tiefen Eindruck.

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der Herrenhäuser Gärten am Schloss Herrenhausen. Der „Große Garten“ zählt zu den bedeutendsten Barockgärten Europas.

Etwas müde, jedoch voller neuer Eindrücke und mit guter Laune, ging die Fahrt nach Kirchhain zurück. Die einhellige Meinung: Das war ein schöner Tag!
Die Vorsitzende des Vereins, Kerstin Ebert, dankte den Teilnehmer/innen und versprach: „Das war nicht unsere letzte Exkursion“.


- 01.05.2016 - Heimat- und Geschichtsverein Kirchhain startet in das Jubiläumsjahr zum 25jährigen Bestehen

Der Heimat- und Geschichtsverein Kirchhain e.V. kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken und startet mit zahlreichen neuen Ideen in die Zukunft.
Die Vorsitzende Kerstin Ebert fasste in einem Rückblick anlässlich der diesjährigen Mitgliederversammlung die wichtigsten Ereignisse zusammen.
Der Vortrag von Hermann Sauer „Als die Amerikaner nach Kirchhain kamen“ fand viele interessierte Zuhörer und wurde daher dreimal wiederholt. Ebenso faszinierend war der informative Vortrag „Sisi - Elisabeth von Österreich“ von Maria Ruth-Sporrer. Zahlreiche Stadtführungen waren ein weiterer Schwerpunkt der Vereinsarbeit. Der Kalender 2016 ist bereits ein Sammlerstück.
Besonders hervorzuheben war die Verlegung der ersten Stolpersteine am 5. Oktober. Schule, Verein und Politik erinnerten an das jüdische Leben in unserer Stadt.
Der Bürgermeisterstein wurde zusammen mit dem Förderverein Kirchhainer Kulturdenkmäler im Rahmen der Neugestaltung des „Amöneburger Tors“ an einen neuen Standort versetzt und damit wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Weiterhin fanden zahlreiche Gespräche zum Erhalt des Kulturdenkmals „Große Mühle“ statt. Die Entwicklung eines Nutzungskonzeptes wird eine wichtige Aufgabe sein, so die Vorsitzende.
Ergänzungswahlen zum Vorstand hatten folgendes Ergebnis: Simone Bader übernimmt die Funktion der Schatzmeisterin von Adolf Weber. Weber hat viele Jahre eine gute und zuverlässige Kassenverwaltung gewährleistet und steht dem Vorstand weiterhin beratend zur Verfügung.
Olaf Hausmann, der neu gewählte Bürgermeister, sowie Sebastian Sack gehören künftig dem Beirat des Geschichtsvereins an.
Das 25jährige Vereinsjubiläum wird mit einem Festakt am 10. September begangen. Die Herausgabe des Tagebuches von Bürgermeister Heinrich Grün steht kurz vor dem Abschluss. Ein interessantes Dokument der Zeitgeschichte in Kirchhain.
Zahlreiche Vorträge und eine Vereinsfahrt am 30. Juli nach Hannover werden die Vereinsarbeit auch künftig prägen.
Den Abschluss der Jahreshauptversammlung bildete ein Referat des Abiturienten der Alfred-Wegener-Schule Lasse Lowak, der eindrucksvoll über das Schicksal jüdischer Familien in Kirchhain berichtete.
Kerstin Ebert dankte allen Beteiligten für ihr Kommen und den Vorstandskollegen für ihre geleistete Arbeit.

Das Foto zeigt von links: Adolf Weber (scheidender Schatzmeister), Schatzmeisterin Simone Bader, Axel Fichtl (Schriftführer), Monika Löffler (stv. Schriftführerin), Klaus Hesse (stv. Vorsitzender), Kerstin Ebert (Vorsitzende), der künftige Bürgermeister Olaf Hausmann und Sebastian Sack (beide Beirat); es fehlt der stv. Schatzmeister Harald Pausch


- 21.04.2016 - Die Gewinnerinnen und Gewinner des Kalendersuchspiels 2016 „Schöne Ansichten - Kirchhainer Stadtteile“ stehen fest

In den Räumen des Heimat- und Geschichtsvereins Kirchhain begrüßte die Vorsitzende Kerstin Ebert die Gewinner/innen des Kalendersuchspiels 2016 sowie einige Vorstandsmitglieder.

Der Jahreskalender 2016 ist wieder etwas ganz Besonderes. In diesem Jahr wagte der Verein den Schritt „über die Stadtgrenzen hinaus“ und zeigte, dass auch in den 12 Stadtteilen interessante Motive zu finden sind.
Die farbigen Kalenderblätter zeigen u.a. die Himmelsberger Linde, das Deckenornament der Langensteiner Kirche sowie den farbenfrohen Kindergarten in Großseelheim

Der stellvertretende Vorsitzende und Fotograf der Bilder Klaus Hesse erklärte warum ihn bestimmte Bilder besonders fasziniert haben.

Besonders freute sich die Vorsitzende, dass fünf Gewinner aus den Stadtteilen stammen, Zwei Preise gehen sogar nach Berlin und einer nach Biberach.

Den 1. Preis (Hessenticket) gewann Antje Schmidt aus Kirchhain. Essensgutscheine vom „Classico“ und dem Gasthaus „Zur Sonne“ gewannen Anja Nebel aus Stausebach und Erika Kaletsch aus Niederwald. Die Gutscheine vom Modehaus Pausch gingen an Ursula Drücke (Schönbach) und Traudel Lüderwald-Moll (Biberach).
Fünf weitere Preise, nämlich Publikationen des Vereins, gewannen: Bettina Keßler (Kirchhain), Margarete Daquere (Berlin), Isabell Wieber (Großseelheim), Rosemarie Steinbach-Schmitt (Langenstein) und Julius Landau (Berlin).

Die Kalender des Heimat und Geschichtsvereins Kirchhain sind mittlerweile begehrte Sammelobjekte und werden zum Teil unabhängig von der Jahreszahl gekauft.
Erwerben kann man den Kalender 2016 zum Preis von 13,50 Euro: Modehaus Pausch, Kleinheins Buch & Papier, Lenis Buchladen und Geschenkehaus Figge

Kerstin Ebert dankte den Gewinnerinnen und Gewinnern und warb zugleich für ihren Verein. „Der Beitrag beträgt pro Jahr 16,00 Euro, dafür wird vom Verein einiges geboten“, so die abschließenden Worte der Vorsitzenden.

(Bild: Die Gewinnerinnen und Gewinner sowie Vertreter des Vorstands)


- 15.03.2016 - Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte: Heimat- und Geschichtsverein Kirchhain übernimmt umfangreiche Sammlung historischer Postkarten

Der Heimat- und Geschichtsverein Kirchhain e.V. hat von Manfred Schmidt eine umfangreiche historische Kartensammlung übernommen.
Der Kirchhainer Manfred Schmidt ist seit Jahrzehnten ein eifriger Sammler und ein über die Kreisgrenzen hinaus bekannter Philatelist.

Seine Postkartensammlung enthält zahlreiche Bilddokumente der Kirchhainer Geschichte. Seine Die Karten geben Einblicke in menschliche Schicksale. Von freudigen Ereignissen bis zu traurigen Kriegserinnerungen spannt sich der beeindruckende Bilderbogen.
Die „Kirchhainer Karten“ waren bereits Gegenstand einer Ausstellung des Geschichtsvereins. Die Ansichtskarten füllen zahlreiche Alben. Ein virtueller Stadtrundgang anhand der Karten lässt selbst geschichtlich bewanderte Kirchhainer staunen.
Schmidt wird die Sammlung weiter pflegen und betreuen. Die Vorsitzende Kerstin Ebert dankte dem Sammler herzlich. „Der Geschichtsverein ist um eine Attraktion reicher. Auch in den kommenden Jahren wird die Sammlung erhalten, fortgeführt und für Interessierte zugänglich gemacht“, so die Vorsitzende.

Bild: Die Vorsitzende des Vereins, Kerstin Ebert und ihr Stellvertreter Klaus Hesse übernehmen die Postkartensammlung von Manfred Schmidt (Bildmitte)


- 30.12.2015 - Lebendiger und informativer Vortrag über „Sisi - Elisabeth von Österreich“
Heimat- und Geschichtsverein Kirchhain zieht erfolgreiche Jahresbilanz

Am 13. Dezember hatte der Heimat- und Geschichtsverein Kirchhain zu einem Vortrag über „Elisabeth - Kaiserin von Österreich“ in die Papiermühle eingeladen.
Maria Rupp-Sporrer, ehemalige Lehrbeauftragte der Philipps-Universität Marburg, erfreute die Zuhörer mit einem lebendigen und informativen Vortrag. Zahlreiche Bilder zeigten ein faszinierendes Frauenbild der Kaiserin.
Ihre außerordentliche Schönheit, ihre Klugheit, ihre persönlichen Beziehungen, ihre ungewöhnlichen Ambitionen beeindruckten die Besucher. Ihr facettenreiches Leben mit all seinen Widersprüchen und Konflikten zeugten von einer historischen Wirklichkeit, die sich von den bekannten „Sissi“-Klischees deutlich unterschied.

„Der Vortrag bildet den Jahresabschluss unser aktiven Vereinsarbeit“, so Kerstin Ebert. Die Vorsitzende erinnerte an zahlreiche Aktivitäten und gab einen kurzen Ausblick auf das kommende Jahr.
Zu den herausragenden Vereinstätigkeiten im abgelaufenen Jahr gehören u.a. die Verlegung der ersten Stolpersteine, die an das traurige Schicksal unserer jüdischen Mitbürger erinnern. Eine Aktion, gemeinsam mit der Arbeitsgruppe „ARRET“, in der u.a. Schülerinnen und Schüler der Alfred-Wegener-Schule mitarbeiten. Das Projekt „Stolpersteine“ wird auch im kommenden Jahr ein wichtiger Bestandteil der Vereinsarbeit sein.

Ebert erinnerte ebenfalls an die Vorträge von Hermann Sauer zum Ende des 2. Weltkriegs. Sauers Vortrag, der insgesamt dreimal durchgeführt wurde, fand zahlreiche interessierte Zuhörer und weckte manche persönlichen Erinnerungen.

„Kirchhain aus der Luft“, eine Ausstellung zum landkreisweiten Museumssonntag, zeigte die Entwicklung Kirchhains anhand kleinerer und großformatiger Luftbilder.

Ein besonderer Dank gilt Harald Pausch, der ein kleines selbstgestaltetes Museum pflegt und der Öffentlichkeit zugänglich macht.

Auch im neuen Jahr hat sich der Verein einiges vorgenommen. Die zahlreichen Stadtführungen werden fortgesetzt. Hier gilt den ehrenamtlichen Stadtführern ein besonderes Dankeschön.

Das Jahr 2016 wird ein Jubiläumsjahr: 25 Jahre Heimat- und Geschichtsverein Kirchhain e.V.
Darüber hinaus ist die Veröffentlichung der Kriegserinnerungen an den 1. Weltkrieg des ehemaligen Bürgermeisters Heinrich Grün vorgesehen. Ein bewegendes Dokument der Zeitgeschichte, das sicher interessierte Leser finden wird.

Ebert freut sich über eine aktive Vereinsarbeit. „Wer Menschen innerhalb und außerhalb des Vereins etwas bieten will, muss motivieren und begeistern können. Daran werden wir auch im neuen Jahr arbeiten“, so Kerstin Ebert zum Abschluss ihres Resümees.


- 20.10.2015 - Kalender 2016 „Schöne Ansichten“ erhältlich - Suchspiel und Augenweide

Pünktlich zum Martinsmarkt ist der Kalender 2016 des Heimat- und Geschichtsvereins Kirchhain erhältlich. Er steht unter dem Motto „Schöne Ansichten“. Diesmal stehen die Stadtteile mit ihren „Schönheiten“ im Vordergrund.

„Der Kalender ist wieder etwas ganz Besonderes. Er erfüllt drei wichtige Aufgaben: Er ist ein übersichtliches Jahreskalendarium, es werden interessante Einblicke in unsere Stadtteile gezeigt und schließlich führt er zu einem Suchspiel“, so die Vorsitzende Kerstin Ebert. Gezeigt werden nicht die üblichen und ortsbekannten Bilder, sondern die etwas versteckten Orte oder ungewöhnliche Bildausschnitte. Das macht das Suchspiel „Was ist wo?“ umso interessanter und könnte z.B. ein Spaß für die ganze Familie werden, die Originalplätze zu besuchen.


Auch in diesem Jahr wurden die „Schätzchen“ vom stellvertretenen Vorsitzenden Klaus Hesse fotografiert.

Wer die Motive findet und sich an dem Gewinnspiel beteiligt, kann unterschiedliche Sachpreise gewinnen, so z.B. ein Hessenticket oder Essensgutscheine.

Der druckfrische Kalender wird von eifrigen Sammlern schon erwartet. Viele kaufen ihn auch als Weihnachtsgeschenk für Verwandte und Freunde.

Der farbige Kalender ist zum Vorjahrespreis in Höhe von 13,50 Euro auf dem Martinsmarkt am Stand des Heimat- und Geschichtsvereins im Bürgerhaus zu erwerben.

Anschließend ist er an folgenden Verkaufsstellen erhältlich: Modehaus Pausch, Kleinheins Buch & Papier, Leni’s Buchladen, Geschenkhaus Figge, Schreibwaren Hoos, Kiosk Hausmann (Bahnhof), Herkules-Markt Kirchhain, Rewe-Markt Kirchhain

Bild: Edwin Sack von der Marburger Tapetenfabrik überreicht den druckfrischen Kalender an die Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsverein Kerstin Ebert und ihren Stellvertreter Klaus Hesse


- 07.10.2015 - Begegnung mit den Namen der Opfer

100 Kirchhainer begleiteten das Setzen von zehn Stolpersteinen -
Angehörige kamen aus USA und Israel

Seit über zwei Jahrzehnten setzt Gunter Demnig zum Gedenken an Opfer des Nazi-Terrors Steine gegen das Vergessen. Bei der Erstverlegung von zehn Stolpersteinen in Kirchhain war die Anteilnahme groß.

Zum Bericht der Oberhessichen Presse von Karin Waldhüter


- 01.09.2015 - Geburtstagsspende an den Heimat- und Geschichtsverein Kirchhain

Aus Anlass des diesjährigen Geburtstagstags von Prof. Dr. Dieter Werkmüller konnte sich der Heimat- und Geschichtsverein Kirchhain e.V. über eine großzügige Spende freuen.
Das Ehepaar Ulla und Dieter Werkmüller hatte zu einem informativen Geburtstagskaffee auf dem Christenberg eingeladen. Nach einer interessanten Führung konnten die Gäste das kleine Geburtstagsschwein „füttern“.

Der Vorstand freut sich über die Zuwendung in Höhe von 710,00 Euro, die das Ehepaar persönlich an die Vorsitzende Kerstin Ebert und ihren Stellvertreter Klaus Hesse übergeben hat.

 


- 01.07.2015 - „Kirchhain aus luftiger Höhe“

Der Heimat- und Geschichtsverein Kirchhain beteiligte sich am 21. Juni mit einer Sonderausstellung am Museumssonntag unter dem Motto „Himmel und Erde“ des Landkreises Marburg-Biedenkopf. Gezeigt wurden Luftbilder von der Kernstadt und den Stadtteilen.

Gegenwart und Vergangenheit wurden anschaulich dokumentiert: Das Kirchhainer Freibad auf freiem Feld, die nicht mehr vorhandene Jahnturnhalle, die bauliche Entwicklung der Gesamtschule (jetzt Alfred-Wegener-Schule) weit draußen auf dem freien Feld.
Die Bilder weckten Erinnerungen an frühere Zeiten. Besonders das Wachstum der Stadtteile unterstrich die Bedeutung Kirchhains als Wohnstadt.

Die Reaktionen der zahlreich erschienen Ausstellungsbesucher waren sehr unterschiedlich. „Schade, dass dieses schöne Gebäude nicht mehr vorhanden ist.“ Aber auch: „Gott sei Dank, dass dieser Schandfleck weg ist.“.

Es hat viel Spaß gemacht, gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern auf den Bildern zu suchen, zu finden und zu staunen“, so die Vorsitzende Kerstin Ebert. „Auch künftig werden thematische Ausstellungen die Arbeit des Vereins prägen“, so die Vorsitzende in ihrem Resümee.


- 21.05.2015 - Kirchhainer Geschichtsblätter zum Kriegsende in 2. Auflage erschienen

Das Thema „Krieg und Kriegsende“ ist von großem historschen Interesse. Auch der wiederholte Themenvortrag „Als die Amerikaner nach Kirchhain kamen…“ von Hermann Sauer am 6. Mai war sehr gut besucht.
Angeregt durch die Informationen des Redners fanden sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, die historisches Material in Wort und Bild oder durch mündliche Überlieferung zum Thema beitragen konnten.

„Nichts ist spannender als die Wirklichkeit.“, so die Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins Kirchhain Kerstin Ebert.
Sie kündigte an, dass der Nachdruck des Geschichtsblatts „Kriegsende und Neubeginn in Kirchhain“ von Hermann Sauer aktuell in der zweiten Auflage vorliegt. In der Publikation finden sich zahlreiche interessante Dokumente. Bilder und Texte vermitteln einen nachhaltigen Eindruck.

Interessenten können die Broschüre beim Heimat- und Geschichtsverein zum Preis vo 6,00 € erwerben (Kerstin Ebert, Tel. 06422/6065) oder im Modehaus Pausch (Tel: 06422/2670).
Anfragen gerne auch per Mail unter: kontakt@geschichtsverein-kirchhain.de


- 14.05.2015 - Als die Amerikaner vor 70 Jahren nach Kirchhain kamen…“ Hermann Sauer hält eindrucksvollen Vortrag

„Als die Amerikaner nach Kirchhain kamen…“ lautete das Vortragsthema, zu dem der Heimat- und Geschichtsverein Kirchhainn am 29. März in den Pfarrsaal der Katholischen Kirche eingeladen hatte.
Im voll besetzten Saal faszinierte Hermann Sauer seine Zuhörer mit kenntnisreichen Fakten und eindrucksvollen Bildern und Dokumenten.
Bereits die Wahl des Versammlungsortes war geschichtsträchtig. „Heute ist der 29. März, vor 11 Tagen in 1945 geschah hier ein fürcherliches Ereignis. Drei Bomben fielen auf die Katholische Kirche. Der Pfarrer und die Menschen, die im Keller waren, wurde verschüttet. Von den 14 Personen im Keller waren neun gesund und fünf tot“, zitierte Sauer aus einen Brief, den eine Tochter an ihren Vater an die Front geschickt hatte.
Die Betroffenheit der Zuhörer wurde spürbar, so nah waren die geschichtlichen Ereignisse in der Gegenwart angekommen. Ziel des Vortrages war „gegen das Vergessen anzukämpfen“ und vor allem der jüngeren Generation ein historisches Bewusstsein zu vermitteln „ähnliche Zustände niemals mehr zuzulassen“. Sauer appelierte an die Zeitzeugen, ihr Wissen zu dokumentieren und so vor dem Vergessen zu bewahren. Schon jetzt gäbe es Fehlmeldungen,die über die gesamte Zerstörung Kirchhains berichteten.
Kriegswichtige militärische Anlagen gab es in Kirchhain nicht. Vielleicht wurde die Stadt deshalb bis Anfang 1945 von feindlichen Angriffen verschont. Wie kam es dennoch zur Bombardierung?
Im März 1945 wurde der Marburger Hauptbahnhof durch Bomben völlig zerstört. Am 18. März wurde in Kirchhain die Katholische Kirche, das Pfarrhaus, der Saal des Bahnhofshotels getroffen. Wieso es gerade Kirchhain getroffen hat, darüber gibt es unterschiedliche Theorien. Anzunehmen ist, dass der Kirchhainer Bahnhof das eigentliche Ziel der Angriffe gewesen ist.

Sauer berichtete detailliert aus Zeitungsartikeln über zahlreiche Begebenheiten und Episoden im Umfeld Kirchhains und besonders aus den Kirchhainer Stadtteilen.
Erschütternd und tragisch zugleich waren die Ereignisse „Am Amöneburger Tor“. Jugendliche, fasst noch Kinder, hatten versucht, mit Panzerfäusten die anrollenden amerikanischen Panzer aufzuhalten. Sie fanden den Tod und wurden in den 35 Gräbern auf dem Kirchhainer Friedhof beigesetzt.
Ein fortgesetzter Widerstand hätte zu noch größeren Zerstörungen führen können, so der Referent.
An zahlreichen Beispielen veranschaulichte Hermann Sauer den Kriegs- und Nachkriegsalltag in Kirchhain. Ebenso meldeten sich Zuhörer mit Erinnerungsbeiträgen aus ihrer Kindheit oder aus Erzählungen ihrer Großeltern zu Wort.

Kerstin Ebert dankte Hermann Sauer für seinen hervorragenden Vortrag. „Die Veranstaltung steht thematisch unter dem Motto „Gegen das Vergessen“. Die Aktion „Stolpersteine“ zur Erinnerung an das Schicksal jüdischer Einwohner in Kirchhain sowie weitere Veranstaltungen werden dieses Motto weiterführen und vertiefen“, so Kerstin Ebert .

Aufgrund der großen Ressonanz wurd der Vortrag am 6. Mai im Kirchhainer Hof (Schlachthaus) in Kirchhainn noch einmal gehalten.


- 08.02.2015 - Stolpersteine in Kirchhain – Steine gegen das Vergessen

Was sind Stolpersteine? Stolpersteine sind kleine Gedenktafeln, die in den öffentlichen Bereich (meistens in den Bürgersteig) vor dem letzten frei gewählten Wohnort unserer jüdischen Bürger eingelassen werden. Sie lenken die Aufmerksamkeit auf die deportierten, ermordeten und vertriebenen jüdischen Mitbürger. Die Stolpersteine sind Mahnungen gegen das Vergessen. Hass, Gewalt und Ausgrenzungen sind auch in unserer gegenwärtigen Gesellschaft ein Thema. „Setzen wir mit unser Aktion ein Zeichen für Toleranz und Mitmenschlichkeit“, so die Vorsitzende Kerstin Inzwischen liegen Stolpersteine in über 1.000 Orten Deutschlands (z.B. in Marburg, Amöneburg, Alsfeld, Treysa und Frankenberg).

Träger des Projekts in Kirchhain ist ein Arbeitskreis. Darin sind Vertreter/innen der Fraktionen des Stadtparlaments, des Heimat- und Geschichtsvereins, des Arbeitskreises Ökumene, der Stadtverwaltung Kirchhain sowie Schüler/innen und Lehrer/innen der Alfred-Wegener-Schule zusammengeschlossen.

Eine Informationsveranstaltung mit ausführlichen Ausführungen zu dem Thema sowie szenische Darstellungen durch die Schülerinnen und Schüler der Alfred-Wegener-Schule fand am Freitag, dem 23. Januar 2015 im Bürgerhaus Kirchhain statt.
Viele Bürgerinnen und Bürger hatten sich eingefunden, um sich über die Initiative zu informieren.

Wer das Projekt finanziell unterstützten möchte, kann dies durch eine Spende tun:
Spendenkonto „Stolpersteine“ (Heimat- und Geschichtsverein Kirchhain e.V., Sparkasse Marburg-Biedenkopf, Kto-Nr. DE38 5335 0000 0055 018170

Weitere Infos zu "Stolpersteine in Kirchhain – Steine gegen das Vergessen"


04.02.2015 - Der vergessene Gedenkstein - Heimat- und Geschichtsverein spendet für den Erhalt des Bürgermeistersteins an die Stadt Kirchhain

In Kirchhain gibt es einen Gedenkstein, der aus dem Bewusstsein der Stadt weitgehend verschwunden ist. Daran möchte der Kirchhainer Heimat- und Geschichtsverein etwas ändern.
Die Vereinsvorsitzende Kerstin Ebert übergab gestern im Rathaus einen Spendenscheck über 1 090,84 Euro an Bürgermeister Jochen Kirchner, der zweckgebunden zur Aufarbeitung und Sicherung des Bürgermeistersteins verwendet werden soll.
Selbst der Bürgermeister wusste bis gestern nichts mit dem Begriff Bürgermeisterstein
anzufangen.
Harald Pausch vom Heimat- und Geschichtsverein und Klaus Weber, der Vorsitzende
des Fördervereins Kirchhainer Kulturdenkmäler, brachten im Zusammenspiel Aufklärung.
Der Bürgermeisterstein sei eigentlich ein Wappenstein, der die Brüstung der 1665 erbauten
drei bogigen Sandsteinbrücke über die Ohm geziert habe.
Der Stein trage die Wappen des damaligen Bürgermeisters, des Baumeisters und der Schöffen, erklärte Harald Pausch.

Zum Bericht der Oberhessischen Presse von Matthias Mayer

 

 

Tradition ist nicht die Aufbewahrung der Asche,
sondern die Weitergabe des Feuers
(Gustav Mahler)

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